Roman A. Siebenrock ThPQ 163 (2015), 144–152
 
"Es gibt keine größere Liebe ..." (Joh 15,13)
Die christliche Theologie des Martyriums als kritische Kultivierung
eines prekären Phänomens
 

Der Begriff Martyrium bzw. Märtyrer ist heutzutage durch die zahllosen Selbstmordanschläge in Verruf geraten. Deshalb ist es notwendig, die Frage zu stellen, was mit diesem Begriff im christlichen Sinn gemeint ist. Unser Autor, Professor für Systematische Theologie in Innsbruck, entwickelt in seinem Beitrag eine klare Kriteriologie für ein authentisches Zeugnis einer christlichen Lebenshingabe. Der Grundsatz lautet: „Das christliche Martyrium ist in seiner Wesensmitte aus der Beziehung zu Jesus Christus zu verstehen und als Vollendung der Taufe auszulegen.“
(Redaktion)