Klaus Schweiggl SJ ThPQ 163 (2015), 135–143
 
Den Blick auf das Ganze lenken
Menschen im Sterben spirituell begleiten
 

Jedes Leben ist mit dem Tod verbunden. Im Leben aber rechnen wohl die wenigsten Menschen mit diesem Ereignis. Es wird verdrängt, kommt nur bei den anderen vor. Wenn der Tod dann hereinbricht – z. B. durch die Dia­gnose einer Krankheit –, dann oftmals gepaart mit Fragen: „Warum ich?“, „Warum jetzt?“, „Ich hatte doch noch so viel im Leben vor.“ Wer sich mit Krankheit und Tod konfrontiert sieht, kann diesen Fragen kaum ausweichen, jedoch eine neue Perspektive in der Auseinandersetzung mit ihnen erhalten – sie als Lebensbegleitung verstehen.
(Redaktion)