| Andreas Telser | ThPQ 167 (2019), 407–414 |
| (Von) Heiligkeit – Abstand halten Aspekte aus systematisch-theologischer Perspektive |
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Die Begriffe heilig / Heiligkeit haben aufgrund ihrer Ambivalenz auch jenseits religionswissenschaftlicher und theologischer Reflexionen theoretische Rahmungen gefunden, die für säkulare Gesellschaften auf- bzw. erklärend wirken können. In (individuellen) Grenz-Erfahrungen mit dem Heiligen wird die Notwendigkeit einer ganz neuen Ausrichtung des Lebens thematisiert. Im Kontext von Judentum und Christentum liegen, so der Autor, zwei mögliche Lesarten des Heiligen vor: die eine betont mehr die aufgrund der Trennung (von heilig / profan) ermöglichende Begegnung, die andere (inkarnatorische) hebt die vermittelnde Qualität des Heiligen hervor. |
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