Andreas Peterl ThPQ 170 (2022), 166–173
 
Auf der Suche nach Transzendenz
Musik zu Passion und Auferstehung und ihre Rolle außerhalb der Liturgie
 

Eine breite Palette menschlicher Regungen steht im Hintergrund der Suche nach einem besonderen Musikerlebnis in der Zeit um Ostern. Im vorliegenden Beitrag führt der Autor durch eine kurze Phänomenologie der Musik außerhalb der Liturgie. „Implizite Religiosität“, Sehnsucht nach dem Transzendenten und „existenzielles Berührt-Sein“ zeigen sich besonders zur Osterzeit in den unterschiedlichen Musikszenen. Damit wird eine über das Denken hinausgehende Ahnung von Auferstehung in die Welt hineingetragen. Eingeblendet werden im Beitrag ebenso existenzielle Stimmigkeiten inmitten liturgietheologischer Unstimmigkeiten, beispielsweise Requien am Karfreitag, oder die Bach-Passionen im Sommer. Die Ausführungen, die sich als Schlaglichter auf ein weites Feld verstehen, bieten somit einen Diskussionsbeitrag und Anregungen für Beobachtungen zum Thema.
(Redaktion)