Erwin Dirscherl ThPQ 167 (2019), 39–47
 
Die Frage nach dem Heil für Seele und Psyche als Frage nach Gott
Vom liebenden Aushalten der Anderheit und von der Fähigkeit, sich zu verlassen
 

Vor dem Hintergrund fragmentierter Lebenswirklichkeiten plädiert der Autor, Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg, dafür, theologisch den ganzen Menschen im Blick zu behalten. Wider eine missbräuchliche, den Menschen bisweilen manipulierende Verwendung des Gottesbegriffs argumentiert er mit E. Lévinas, dass die in den Mitmenschen wie in Gott eingetragene Anderheit einen Zwischen-Raum eröffne, der heilsame Haltungen gegenüber anderen ermögliche.
(Redaktion)