Peter Androsch / Reinhard Kren ThPQ 164 (2016), 227–236
 
Auf dem Weg zu einer „Ethik der Beschallung“
 

„Welt tritt ununterbrochen akustisch an uns heran – eine völlige Abwesenheit von Schall gibt es nicht.“ Die Autoren geben einen aufschlussreichen Einblick in die facettenreiche Bedeutung von Schall, erörtern Motive und Verheißungen von „Beschallung“ in öffentlichen (Geschäfts-)Räumen, die akustische Hegemonie von z. B. lärmenden Kirchenglocken und die geringe Aussagekraft rein technischen Messens von Frequenz und Lautstärke. Sie zeigen schließlich, „welche Räume nötig sind und wie eine Beschallung aussehen muss, die dem Menschen gerecht wird“, damit – wie es das Hörstadt-Konzept von Peter Androsch ausweist – eine „Beschallung nach menschlichem Maß“ zum Tragen kommt.
(Redaktion)