Stephanie Lehr-Rosenberg ThPQ 164 (2016), 139–147
 
„Möge sich deine Stirn den Dingen des Lebens öffnen“
Traditionelle afrikanische Initiationsriten und christliche Firmpastoral im Gespräch
 

Angesichts des Erfolges von konkurrierenden Ritualen (Jugendweihen, Ritualen in Jugendkulturen) ist die Firmpastoral angefragt, inwiefern sie Jugendlichen Lebensorientierung geben und sie zu Gemeinschaftssinn anleiten kann. Die Autorin, die lange Zeit im Kongo lebte und forschte, zeigt wie durch traditionelle afrikanische Initiationsriten und den Anspruch der afrikanischen Tradition, den Wert des Lebens in einem umfassenden Sinn ins Zentrum zu stellen, die christlich, westlich geprägte Firmpraxis überprüft und angeregt werden kann.
(Redaktion)