Sabine Demel ThPQ 163 (2015), 361–367
 
Gott und die Liebe – die Kirche regelt´s!
Die gottgewollte Ordnung der Liebe und die Regelungsmacht des kirchlichen Gesetzgebers
 

Die kirchenrechtliche Fragestellung nach der Unauflöslichkeit der Ehe hat eine enorme pastorale Bedeutung. Diesen Zusammenhang nimmt die Autorin ernst und plädiert für ein entwicklungs- und interpretationsfähiges Kirchenrecht. In ihren Ausführungen weist sie auf Widersprüchlichkeiten hin und entwickelt einen kirchenrechtlich fundierten und pastoral tauglichen Ansatz für den Umgang mit gescheiterten Ehen. Dessen Kernpunkt besteht darin, dass nicht die geschlossene Ehe, wohl aber deren Rechtswirkung beendet werden kann.
(Redaktion)