Paloma Fernández de la Hoz /
Magdalena M. Holztrattner
ThPQ 162 (2014), 371–379
 
Zwischen Perspektivenlosigkeit und Ausgrenzung
Kinderarmut aus der Sicht der Katholischen Soziallehre
 

Wer arm ist, dem bieten sich weniger Möglichkeiten im Leben. Das ist eine Erfahrung, die auch schon Kinder trifft. Ausgrenzung in der Gruppe der Gleichaltrigen, frühe Einsamkeitserfahrungen und Perspektivenlosigkeit sind Folgeerscheinungen. Arme Kinder haben erwiesenermaßen weniger Chancen im Leben. Das ist ein himmelschreiender Skandal, der die Kirche und ihre Pastoral herausfordert. Es geht darum, nicht nur von der Option für die Armen zu sprechen, sondern diese auch umzusetzen und an der Seite jener zu stehen, die zu den schwächsten in der Gesellschaft gehören – der Kinder.
(Redaktion)