Silvia Habringer-Hagleitner ThPQ 162 (2014), 359–369
 
Spiritualität von Kindern und was sie zu denken, forschen und tun aufgibt
 

Für die Linzer Religionspädagogin ist es ein zentrales Anliegen, die ureigene Spiritualität von Kindern wahrzunehmen und sie in didaktisch-kommunikativer Weise aufzugreifen, um diese Grundkompetenz von Kindern für religiöses Lernen fruchtbar zu machen. Sie zeichnet zunächst diese Spiritualität in der christlichen Tradition, nennt anschließend Gründe, warum die innere Spiritualität von Kindern noch vielfach unbegriffen ist und vor allem, warum Religionspädagogik wie Pädagogik nicht länger auf sie verzichten können: Es gilt „etwas bei den Kindern zu retten“, u.v.a. ihre innere Weisheit, ihre Fähigkeit, sich verbunden zu fühlen mit geliebten Menschen und der Natur. In Folge gibt Habringer-Hagleitner aufschlussreiche Einblicke in internationale Bewegungen zur Erforschung wie Pflege (nurturing) der Spiritualität von Kindern und formuliert engagiert Forschungs- und Entwicklungsdesiderate für eine spiritualitätssensible Religionspädagogik und -didaktik.
(Redaktion)