Rudolf Prokschi ThPQ 162 (2014), 249–257
 
Im Osten etwas Neues?
Orthodoxie in Osteuropa
 

Begriffe wie „Orthodoxie“ und „Ostkirchen“ vermitteln den irreführenden Eindruck von Einheitlichkeit. Orthodoxe Christen betrachten sich, was den Inhalt des Glaubens betrifft, als eine Kirche, die sich aber in mehreren „autokephalen“ (selbstständigen) Landeskirchen verwirklicht. Rudolf Prokschi, Vorstand des Instituts für Historische Theologie/FB Theologie und Geschichte des christlichen Ostens an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien, beleuchtet in seinem Beitrag pointiert die gemeinsamen wie besonderen Herausforderungen der orthodoxen Kirchen in sechs osteuropäischen Ländern. Er gewährt einen aufschlussreichen Einblick in die Entwicklung und aktuelle Lage der orthodoxen Landeskirchen von Bulgarien, Rumänien, der Russischen Föderation, der Ukraine, von Weißrussland und Estland. (Redaktion)