Ina Praetorius ThPQ 161 (2013), 391–397
 
Das normale Leben
Ein Zwischenruf
 
Der Begriff des „guten Lebens“ wird allgemein aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, mit Kriterien versehen und diskutiert. Das ist sinnvoll und notwendig. Aber dabei kann der Eindruck entstehen, dass das „normale“ Leben als eines erscheint, das kein gutes Leben ist oder sein kann. Genau auf diesen Zusammenhang weist die Autorin hin. Sie zeigt dabei auf, dass es bedeutsam ist, die Perspektive ebenfalls auf das „normale“ Leben zu richten. Diese kann Dankbarkeit wecken und, so die Autorin, eine taugliche Basis für ein Nachdenken über „gutes Leben“ sein.
(Redaktion)