Florian Uhl / Sophia Krainer ThPQ 161 (2013), 339–347
 
Vom Menschen und seinem Glück
Philosophische Konzepte gelingenden Lebens in der Antike und heute
 
Alle Menschen streben nach Glück – behauptet Aristoteles, der erste große „Glücksphilosoph“ im Abendland. Für ihn bezeichnet Glück (eudaimonía) das letzte Ziel menschlichen Lebens. Was darunter aber inhaltlich zu verstehen ist, dazu gehen die Ansichten auseinander. Florian Uhl und Sophia Krainer tragen in ihrem Beitrag zur Klärung der Begriffe „Glück“ und „gelingendes Leben“ bei. Nach einem pointierten Überblick über unterschiedliche philosophische Konzepte gelingenden Lebens wählen sie zu einer näheren Darstellung die aristotelisch-eudämonistische Konzeption, welche als einzige ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geist und Materie erkennen lässt. „Sie steht auf der Grundlage einer ganzheitlichen Anthropologie und kann so auch als ganzheitliche Glückskonzeption für die heutige Zeit aktualisiert werden.“
(Redaktion)

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