Heiner Bielefeldt ThPQ 161 (2013), 227–233
 
Angst vor dem Islam: Abgrenzungsbilder und Ausgrenzungsmechanismen
 
Durch Migration ist der Islam in West- und Mitteleuropa, besonders auch in den deutschsprachigen Ländern, zu einer festen Größe geworden. Mit seiner steigenden Bedeutung geht freilich auch eine Art diffuser Angst vor diesem bis hin zur expliziten Islamophobie einher. Heiner Bielefeldt, renommierter Politologe und Philosoph, Menschenrechtler und Sonderberichterstatter der UNO für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, analysiert die Entstehung von Abgrenzungsbildern und antiislamischen Ressentiments. Demgegenüber plädiert er für eine aufgeklärte Debattenkultur, die differenzierte Wahrnehmung und Gesprächsbereitschaft einschließt.
(Redaktion)