Matthias Sellmann ThPQ 161 (2013), 144–150
 
Die Groß-Städte und das geistliche Leben
Georg Simmel als Begleiter bei einer religiösen Entzifferung der City
 
Großstädte und geistliches Leben schließen sich nicht aus. Religion in der Stadt muss auch nicht über das wesentlich andere, z. B. als Oase, Unterbrechung, Entschleunigung formatiert werden, so die These dieses Beitrags. Vor dem Hintergrund des Werkes von Georg Simmel wird eine neue religiöse Lesart der Stadt vorgestellt, die Wahres im Massenhaften, Schönes im Vorfindlichen und Gutes im Schnellen entdeckt. Der Autor erweist sich als Fährtenleser für Begegnungen mit Gott im Vorübergehen, im Lärm und inmitten unbekannter Menschengruppen. Er macht neugierig, solche Spuren beim nächsten Aufenthalt in der Stadt zu entdecken.
(Redaktion)

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