Elisabeth Peeters OCD ThPQ 160 (2012), 392–400
 
"In einer dunklen Nacht ging ich hinaus ..."
Zur Mystik des Unvertrauten
 
Die Gotteskrise ist nicht nur ein gesellschaftliches Phänomen in Zeiten der Säkularisierung. Zweifel an, ja Abkehr von Gott treffen auch tiefgläubige Menschen. Ausgerechnet die religiösen Experten und Expertinnen schlechthin, die Mystiker und Mystikerinnen, wissen davon zu berichten. Die Linguistin und Karmelitin Elisabeth Peeters OCD erschließt die mystischen Erfahrungen des Johannes vom Kreuz (1542–1591). Sie entfaltet dabei das Trostpotenzial, das sein berühmtes Werk "Die Dunkle Nacht" auch für die heutigen Gott-Suchenden und an Gott (Ver-)Zweifelnden bereit hält.
(Redaktion)