Jürgen Bärsch ThPQ 160 (2012), 357–368
 
Unvertraute Liturgie? Wenn Gewohntes reformiert wird
Beobachtungen zur Liturgiereform des Zweiten Vatikanums
 
Der Liturgie wohnt als einem Phänomen von Religion eine Beharrungstendenz inne, die sich Veränderungen widersetzt und Vertrautes zu bewahren sucht. Wenn Liturgie aber von ihrem Wesen her Begegnung mit Gott ist, muss sie immer auch mit dem "Unvertrauten", dem Wirken Gottes rechnen. Der Autor, Liturgiewissenschaftler in Eichstätt-Ingolstadt, geht in sechs Thesen Veränderungen in der Liturgie durch liturgische Reformen nach, die es über die Jahrhunderte immer gegeben hat. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Reformen im Anschluss an das Zweite Vatikanum und ihrer Rezeption.
(Redaktion)