Margit Eckholt ThPQ 160 (2012), 270–277
 
Kein Konzil der Frauen, aber eines mit Frauen
Das Zweite Vatikanum – Frauenperspektiven?!
 
Johannes XXIII. hat in Pacem in terris die Frauenfrage als ein Zeichen der Zeit benannt. Auch gut 50 Jahre nach dieser Identifikation hat dieses Zeichen der Zeit kaum an Bedeutung und Brisanz verloren. Die Überwindung von Patriarchalimus und Paternalismus stehen in weiten Teilen von Gesellschaft und Kirche nach wie vor aus. Auf erste Schritte in diesem Bemühen auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil weist der Artikel hin. Einer der wichtigsten Aspekte des Konzils ist die Identifizierung der Kirche als Volk Gottes, in dem alle Getauften und Gefirmten Anteil an den königlichen Ämtern Christi haben. Das gilt auch für Frauen. Ihnen wird damit ein konstitutiver Platz in der Kirche und in der Welt von heute anerkannt.
(Redaktion)

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