Ulrike Bechmann / Viola Raheb ThPQ 160 (2012), 133–141
 
Politische Frauenproteste für Frieden und Demokratie
Die Friedensnobelpreisträgerinnen 2011
 
Der Friedensnobelpreis 2011 wurde an drei ganz unterschiedliche Frauen verliehen, die in der arabischen Welt und in Afrika gewaltfrei für die Sicherheit von Frauen kämpf(t)en und für das Recht der Frauen, sich in vollem Umfang an friedensschaffender Arbeit zu beteiligen. Die jemenitische Journalisten Tawakkul Karman (1979), die liberianische Menschenrechtlerin Leymah R. Gbowee (1972) und Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf (1938) stehen stellvertretend für unzählige Frauen, die gegen ungerechte politische, soziale, wirtschaftliche oder kulturelle Verhältnisse protestieren. Tawakkul Karman steht nicht nur für den Umbruch in ihrem Land, sondern „auch stellvertretend für die Protestbewegungen im ganzen arabischen Raum seit 2011“. Es war der Frauenprotest, der das Ende des Bürgerkriegs in Liberia erreichte. Die beeindruckenden Friedensnobelpreisträgerinnen werden in ihrem jeweiligen Kontext vorgestellt.
(Redaktion)

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