Léon Kraus ThPQ 159 (2011), 127–136
 
Notfallseelsorge
 
„Notfallseelsorger sind Lebensinseln, wo Menschen in Not und Leid anlegen können“, so Abbé Léon Kraus, Gründer der Notfallseelsorge in Luxemburg. Um adäquate Begleitung geben und mit multidiziplinären Teams zusammenarbeiten zu können, aber auch um die eigenen psychischen Belastungen aufzuarbeiten, brauchen sie eine zusätzliche Ausbildung zum Theologiestudium sowie arbeitsbegleitende Reflexionen etwa in Supervisionen. Kraus verweist auf den biblischen Grundauftrag und das Surplus der Notfallseelsorge zur Krisenintervention, er stellt aber auch ihre Grenzen dar. Einsichtig begründet er die personale Trennung zwischen psychosozialer Betreuung in Akutsituationen und seelsorglicher Trauerarbeit in der Pfarre.
(Redaktion)

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