ThPQ 159 (2011), 115–125
Johanna und Franz Strasser
Unser Kind ist gestorben

Kirsten Freifrau und Gregor Freiherr von Fürstenberg
Wir sind verwaiste Eltern. Mitleiden statt wegschauen

 
Der Tod eines Kindes betrifft anders als das Sterben eines Menschen am Ende seines Lebens. Er durchkreuzt unsere Vorstellung vom Leben diametral. Lebensanfang und Lebensende fallen in eins oder sind nahe beisammen. Darum ist es für die seelsorgliche Begleitung von Eltern in solchen Ausnahmesituationen von höchster Bedeutung, die Situation der Betroffenen so gut als möglich zu kennen. Zwei Elternpaare berichten von ihren Erfahrungen, als sie eines ihrer Kinder verloren haben. Magdalena Strasser verunglückte mit dem Fahrrad, Pauline von Fürstenberg kam tot zur Welt. Die Eltern schildern, was ihnen in dieser Lebenslage geholfen hat, und sie geben Empfehlungen, was SeelsorgerInnen tun, aber auch unterlassen sollen.
(Redaktion)