Waltraud Posch ThPQ 159 (2011), 45–53
 
Der Körper als Visitenkarte
Zum Verhältnis von Innerlichkeit und Äußerlichkeit des schönen Körpers
 
„Körper machen Leute“, so titelte die Autorin ihr erstes Buch. Nicht mehr sich vor anderen auszuziehen sei peinlich, wohl aber dabei nicht gut auszusehen. Wer aber bestimmt, worin gutes Aussehen besteht? Ist die Schönheit des Körpers rein oberflächlich? Oder geht sie auch in die Tiefe? Warum kommt bei der Wahrnehmung von Attraktivität auch die Persönlichkeit ins Spiel? Warum hängen Schönheit und Wohlbefinden zusammen? Weshalb ist sich zu verschönern zugleich eine persönliche und eine politische Praktik? Mit sozialwissenschaftlichen Theorien geht die Soziologin Waltraud Posch diesen Fragen nach, die wohl nie an Aktualität verlieren.
(Redaktion)