Hildegard Wustmans ThPQ 158 (2010), 371–380
 
Firmung oder die Frage nach der Autorität der Kirche im Erleben Jugendlicher
 
Am Sakrament der Firmung entzünden sich immer wieder Debatten: In Bezug auf das Firmalter, die Gestaltung und vor allem auch im Zusammenhang mit der Bedeutung. Es scheint so, als wäre es für eine Anzahl von Jugendlichen inzwischen auch ein Akt des Sich-Verabschiedens von der Kirche. Dass dies nicht der Fall sein muss, belegt der Beitrag auf der Basis der ethnografisch-soziologischen Auseinandersetzung mit der Ritualtheorie von Victor Turner und des Aufweises, dass dieser fremde Blick Anfragen und Perspektiven für die Ritenkommunikation der Kirche mit Jugendlichen bereithält.
(Redaktion)