Eva-Maria Faber ThPQ 158 (2010), 348–355
 
Würdigung des Menschen
 
Mit dem II. Vatikanum hat das Sakrament der Taufe seine ekklesiale Dimension zurückgewonnen. Damit wurde die einseitige Fokussierung auf die Heilsnotwendigkeit dieses Sakraments korrigiert. Trotzdem ist auch in der heutigen Taufpraxis besonders aufseiten der Familien der Gedanke zentral, das Leben des Kindes möge unter dem Segen Gottes glücken. Die Autorin plädiert, dass ein achtsamer Umgang mit dem sensus fidelium in Bezug auf das Taufbegehren sich gerade deswegen gebietet, weil man ihn schon zu oft missachtet hat und dadurch in der Taufpraxis immensen Schaden angerichtet hat.
(Redaktion)