Johann Maier ThPQ 158 (2010), 39–49
 
Jüdisch-christliches Milieu als Magnet für Intellektuelle in der Antike
 
Das jüdische Religionsgesetz bestimmt nicht nur das tägliche Leben der Gläubigen in hohem Maße, sondern regelt dazu auch den gesellschaftlichen Umgang mit Andersgläubigen. Der Autor, emeritierter Professor für Judaistik, zeigt in seinem Beitrag in sehr differenzierter Weise, wie schon in der Antike die Gebildeten unterschiedlich, teils neugierig und fasziniert, teils heftig ablehnend, auf diese Religion reagierten. Mit Spannung liest man, wie unter diesen Gegebenheiten die aus dem Judentum hervorgehenden christlichen Gemeinden ihren eigenen Weg suchen mussten.
(Redaktion)