Józef Niewiadomski ThPQ 157 (2009), 387–397
 
Ende und Neubeginn!
Christliche Hoffnung angesichts des Todes
 
Der Tod ist die endgültige Macht, denn nichts und niemand entrinnt seinem Zugriff – so sagen heute naturwissenschaftliche Forschung und philosophische Reflexion. Dann aber wäre der Tod der größte Viktimisierer, schreibt der Autor dieses Beitrags. J. Niewiadomski stellt der archaischen Tradition des sardonischen Lachens über den Tod den mittelalterlichen Ritus des österlichen Lachens entgegen. Jesu Sieg über den Tod ist das Ende der Viktimisierung und die Verwandlung der Logik des Lebens: Selbst noch im stillen Lächeln der Sterbenden liegt ein unverbrüchlicher Überschuss an Hoffnung – daraus aber gewinnt christliche Lebenskunst ihre einzigartige Form.
(Redaktion)