Manfred Prisching ThPQ 157/3 (2009), 227–237
 
Das gezähmte Fremde
 
Zu den anthropologischen „Ur-Differenzen“ zählt mit Sicherheit auch die Unterscheidung von „fremd“ und „bekannt“. Seit jeher flößt das Fremde Angst ein, löst aber zugleich eine unwiderstehliche Faszination aus. Der Grazer Soziologe Manfred Prisching wirft in seinem Essay einen spannenden wie grundlegenden Blick auf die ambivalente, paradoxale Erfahrung des Fremden – im soziologischen Diskurs, in der Gesellschaft, im Umgang mit den anderen und im eigenen Ich.
(Redaktion)