Magda Motté ThPQ 157/2 (2009), 126–137
 
Mehr als Spuren
Der Einfluss der Bibel auf unsere Sprache und unsere Literatur
 
Die Bibel gehört uns allen, ob wir uns als gläubige Juden und Christen betrachten oder uns vom Glauben unserer Vorfahren inzwischen weit entfernt haben. Denn allein schon unsere Sprache hängt an der Bibel Luthers. Ohne sie wären wir Deutschsprechenden alle nicht, was wir sind. Die Sprache der Bibel ist unser gemeinsames Haus. Doch das alles hat sich nur deshalb so ergeben, weil die Bibel zunächst einmal in einem genaueren Sinn das Buch der Juden und der Christen war. Das ist sie auch geblieben. Noch heute ist sie für beträchtliche Gruppen unserer Sprachgemeinschaft ein Text besonderer Art. An ihr richten Juden wie Christen ihr Leben aus. Kein anderes Buch hat eine vergleichbare Stellung. Magda Motté schildert in ihrem Aufsatz kenntnisreich und liebevoll, wie die Bibel nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in unserer säkularisierten Welt fester Bestandteil des gemeinsamen kulturellen Erbes ist.
(Redaktion)