Helga Kohler-Spiegel ThPQ 157 (2009), 39–47
 
Aus verschiedenen Perspektiven sehen
Coaching für kirchliche Führungspersonen
 
Führen, andere und sich selbst gut leiten zu können, ist eine Kunst, die niemand in die Wiege gelegt wird. Hohe fachliche Kompetenz qualifiziert nicht automatisch zur Führungskraft. Die Religionspädagogin Helga Kohler-Spiegel, selbst Psychotherapeutin und (Lehr-)Supervisorin, buchstabiert die Chancen von Coaching für den konkreten Alltag von kirchlichen Führungspersonen. In dieser speziellen Form von Supervision werden nicht nur die Themen verhandelt, die aktuell beschäftigen, sondern auch neue Sicht- und Erfahrungsweisen ermöglicht, welche die Aufgaben und Probleme besser lösen helfen sowie neue Klarheit und Erleichterung schaffen. Coaching, eine Hilfe gegen die „strukturelle Einsamkeit“ von Führungspersonen, erprobt somit im begleitenden Tun, „was der Alltag von einer Leitungsperson erfordert – eine hohe Analysekompetenz für die beruflichen Herausforderungen, für kollegiales Arbeiten und für die persönliche Psychohygiene“.
(Redaktion)

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