Norbert Mette ThPQ 156 (2008), 115–122
 
Zu den soziologischen und theologischen Bedingungen
heutiger Glaubensvermittlung
 
Es ist inzwischen eine oftmals wiederholte Diagnose: Wir leben in Zeiten eines radikalen Umbruchs. Die Strukturen des christlichen Glaubens wandeln sich fundamental. Wer auch immer mit Glaubensvermittlung zu tun hat – eigentlich ist dies jeder Christ, jede Christin –, kommt nicht umhin, diese Situation zu verstehen, sie im Licht des Glaubens zu beurteilen und neue Orientierungen für das Leben zu entwerfen. Der Dortmunder Theologe Norbert Mette beschreibt die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Glaubensvermittlung heute und plädiert für eine Rückbesinnung des Christ-Werdens/Seins im Sinne der johanneischen Formel: Wir sind „in der Welt, aber nicht von dieser Welt“.
(Redaktion)