Lioba Zodrow / Stefan Wiesel ThPQ 156 (2008), 58–68
 

„Taufbewusstsein“ – Grundlage selbstbewussten Christseins
Impulse aus der französischen Sakramenten- und Liturgiepastoral

 
Es scheint gegenwärtig kirchenpolitisch üblich zu sein, unter heftigem Zitatengeraschel die – oft noch gar nicht eingelösten – innovatorischen Impulse des 2. Vatikanischen Konzils scheibchenweise zurückzunehmen bzw. lächelnd den „Nostalgikern des Konzils“ zu überlassen. Da tut es gut, in dem Artikel von Lioba Zodrow und Stefan Wiesel die erfrischenden Versuche der französischen Kirche mitzuverfolgen, in der pastoralen Praxis die unveräußerliche Würde des Einzelnen aus seiner „Berufung“ durch Gott ernst zu nehmen und daraus – am Beispiel der drei Initiationssakramente: Taufe, Eucharistie und Firmung – eine neue Sicht der Gemeinde zu entwickeln als eines Ortes, an dem wir unter Gottes Augen Mensch werden dürfen.
(Redaktion)