Konrad Huber ThPQ 156 (2008), 49–57
 

Mitglied in der Gemeinde Jesu Christi
Neutestamentliche Perspektiven zur Frage der Kirchengliedschaft

 
Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft drückt sich in der Regel so aus, dass die Mitglieder bestimmte religiöse Inhalte glauben und ihr Leben danach ausrichten. Auch das Neue Testament lässt deutlich erkennen, dass es klare Erfordernisse gibt für eine Zugehörigkeit zur Gemeinde der an Christus Glaubenden. Umsichtig zeigt der Innsbrucker Neutestamentler, wie sich aus der anfänglichen Nachfolge Jesu und dem Glauben an seine Botschaft vom angebrochenen Reich Gottes jene weiteren Elemente – Taufe, Bekenntnis zu Jesus als dem Christus, Herrenmahl, Ethik u.a. – entwickeln, welche die neutestamentlichen Gemeinden kennzeichnen und zugleich von anderen abgrenzen.
(Redaktion)