Karl-Heinrich Bette ThPQ 155 (2007), 227–234
 
Grenzgänge
Sinnmotive im Abenteuer- und Risikosport
 
„Die wahren Abenteuer sind im Kopf … und sind sie nicht in meinem Kopf, dann sind sie nirgendwo“, heißt es im Chanson von André Heller, das wohl nie zur Hymne von Extremsportlern und -sportlerinnen erkoren wird. Wer keinen Abenteuer- und Risikosport betreibt, kann kaum verstehen, warum Menschen bewusst ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel setzen, warum sie ihren Körpern Belastungen zumuten, die weit über das übliche Maß sportlicher Einsatz- und Aufopferungsbereitschaft hinausgehen. Karl-Heinrich Bette, Professor für Sportsoziologie an der TU Darmstadt, beleuchtet die Motive dieser Abenteuersucher im Kontext der Gesellschaft, zeigt auf, welche Handlungslogik und welches Askeseverständnis hinter ihrem Tun steht, und legt dar, warum gerade die unmittelbare Realität, das Hier und Jetzt, für ihre Suche nach außergewöhnlichen Erfahrungen so zentral ist.
(Redaktion)

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