Elisabeth Stadlmeier ThPQ 155 (2007), 163–169
 
Widerstand im Religionsunterricht – das soll ich auch noch fördern?
 
Widerstand als Lernchance? Ein Verweigern von Schüler/inne/n, das geplante Lernprozesse stoppt, kostet Zeit und Energie und Nerven; Widerstand gilt daher im Allgemeinen als unliebsame Herausforderung. Dennoch kann Widerstand auch positiv verstanden werden: als Ausdruck subjektiven Engagements im Lernprozess. Die Autorin, Leiterin der Abteilung Schulpraktische Ausbildung an der KTU und Supervisorin, erläutert, wie Verweigerung entsteht und zeigt auf, dass der Umgang damit eine Frage des Unterrichtskonzepts ist. Der Beitrag sensibilisiert aber nicht nur LehrerInnen für einen konstruktiven Umgang mit den Phänomen; er enthält hilfreiche Anregungen auch für Seelsorger/innen, die in Gruppenprozessen ebenfalls immer wieder auf Widerstände stoßen.
(Redaktion)