Paloma Fernández de la Hoz ThPQ 155 (2007), 115–123
 
„Der Ort, an dem es leichter wäre, gut zu sein“
Widerstand als zäher Mut zur Konkretheit heute
 
Eine humane Welt entsteht nicht von selbst. Schon gar nicht in Zeiten, in denen Spaß und Unterhaltung für viele zur obersten Lebensmaxime zählt. Denn offen und verdeckt laufen gerade auch in unseren Wohlfahrtsgesellschaften Prozesse der Enthumani-sierung, der Ausgrenzung, der Beraubung von Lebenschancen ab. Darum sind wir immer auf Menschen angewiesen, die für Humanität einstehen und dies nachhaltig als Lebensform einbringen. Was Widerstand heute heißt, vor welchen Herausforderungen und Ansprüchen er steht, beschreibt die an der Katholischen Sozialakademie Österreichs arbeitende Sozialhistorikerin Dr.in Paloma Fernández de la Hoz.
(Redaktion)