Doris Nauer ThPQ 155 (2007), 58–69
 
„Dies ist ein Fasten, wie ich es liebe“ (Jesaja 58,6)
Pastoraltheologische Annäherungen an ein komplexes Phänomen
 
Der Überfülle an Nahrung und einer unüberschaubar gewordenen Auswahl an unterschiedlichsten Lebensmitteln stehen lebensbedrohlicher Man­gel in vielen Ländern der Erde und eine steigende Zahl von Patient/inn/en mit krankhafter Nahrungs-verweigerung in unsern Landen gegenüber. Welche Bedeutung hat Fasten in diesem Kontext? Wie kann auf diesem Hintergrund sinnvoll und verantwortungsbewusst von Fasten gesprochen werden? Die Tilburger Pastoraltheologin Doris Nauer geht diesen Fragen nach. Als für sie unverzichtbare Grundlage zeichnet sie Konturen einer christlichen Anthropologie, die das Fasten jenseits einer selbstdestruktiven Körperver-achtung verorten lässt.
(Redaktion)