Bernhard Uhde ThPQ 155 (2007), 51–57
 
„Esst von den guten Dingen“ (Koran 2, 172)
 
Essen und Religion haben einen inneren Zusammenhang: Die Begegnung mit dem Unverfügbaren verweist Menschen auf Transzendenz; insofern auch die Gabe der Nahrung für Menschen nur begrenzt machbar ist, wird das Essen an sich für „Religion beachtende Menschen“ schon zu einem religiösen Akt. Ausgehend von dieser These skizziert der Autor, Professor für Religionsgeschichte an der Universität Freiburg, die Bedeutung von religiös motivierten Speisevorschriften, die für viele Religionen zentralen kultischen (Fest-)Mahlfeiern und deren Gemeinschaftsdimension sowie die Rede von der „himmlischen Glückseligkeit“ in Sprachbildern des Essens und Mahlhaltens.
(Redaktion)