Márcio Fabri dos Anjos ThPQ 155 (2007), 19–29
 
Das Brot als Zeichen des Teilens und des Widerspruchs
Ein ethisch-theologischer Versuch
 
In einer Welt des Wohlstands und Überflusses ist für die meisten Menschen der Hunger nur noch eine „optische Erfahrung“: das Fernsehen bringt die erschütternden Bilder von Hungernden und Verdurstenden in die Wohnzimmer. Aber diese Bilder machen auch deutlich: Brot und Wasser sind Leben, Essen und Trinken sind soziale Vorgänge – und darum eine ethische Herausforderung. Was heißt Essen, was bedeutet Brot aus der Sicht der Armen? Wir haben den international renommierten Moraltheologen Márcio Fabri dos Anjos aus São Paulo gebeten, darüber zu schreiben. Mit seinem Aufsatz rüttelt er einmal mehr unser Bewusstsein auf, dass die Bitte um tägliches Brot politisches und diakonisches Handeln fordert.
(Redaktion)

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