Magda Motté ThPQ 152 (2004), 3–15
 
Verborgene Religiosität
Ist gegenwärtige Literatur für Glaubensfragen (noch) sensibel?
 
Solange die europäische Kultur noch markant christlich geprägt war, fanden explizit religiöse Themen auch in der Literatur ihren deutlichen Niederschlag. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat sich diese Situation drastisch verändert. Ja, in der Gegenwartsliteratur sind religiöse Themen überhaupt nur mehr marginal vertreten. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin und Theologin Magda Motté gibt in ihrem Aufsatz einen orientierenden Überblick, bei welchen Autoren und Autorinnen Religion eine Rolle spielt. Ihr Aufsatz schließt mit einer aufschlussreichen Deutung: Obwohl "Gott" nur noch selten ein Thema ist, bleibt Literatur offen für die Suche nach den verlorenen Dimensionen von Transzendenz.
(Redaktion)

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