Willi Lambert ThPQ 151 (2003), 379–388
 
Beziehungskultur von Seelsorgern
 
Ausgehend von der allgemeinen Erwartung, dass Seelsorger vorleben sollen, was sie predigen, nimmt der Autor, Exerzitienleiter in München, die Beziehungsfähigkeit der Seelsorger als Beispiel dafür, wie sich an ihr die Übereinstimmung von Leben und Lehre ausdrücken kann. Als Einstieg betrachtet er den rechten Umgang mit sich selber, denn von diesem ergibt sich die nötige Sensibilität im Umgang mit anderen sowie die Fähigkeit, anderen Menschen behilflich zu sein, dass sie Beziehungen knüpfen und leben können. Gerade darin liegt eine wichtige Aufgabe der Seelsorge. Mit zahlreichen Hinweisen und knappen Anstößen möchte der Autor zeigen, wie viele Möglichkeiten es gibt für eine kontimlierliche Pflege und Umsetzung dieser wichtigen Fähigkeit, wobei die religiöse Rückbindung, die communio mit Gott, stets die Grundlage sein muss.
(Redaktion)