Eva Drechsler ThPQ 149 (2001), 350–360
 
Zwischen gesellschaftlichem Anspruch und privater Religiosität
Zur Wahrnehmung kirchlicher Ordnung in der Gegenwart
 
Fast ausschließlich in Konfliktsituationen machen Christen Erfahrungen mit dem kirchlichen Rechtssystem. Nicht die mangelnde Plausibilität einzelner Normen führt zu einem wachsenden Unverständnis. Das institutionelle Selbstverständnis der Kirche steht vielmehr in einer Grundspannung zur gesellschaftlich verbreiteten Erwartung, dass Religion Privatsache und die Kirche eine religiöse Dienstleisterin sei. Unsere Autorin, Juristin und Theologin in Linz, fragt, ob die Kirche um ihrer Sache willen zeitgerechter handeln müsste.
(Redaktion)

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