Leo Karrer ThPQ 149 (2001), 339–349
 
lus sequitur vitam
Pastoral in der Spannung zwischen Realität und Kirchenrecht
 
Während römische Verlautbarungen immer wieder kirchenrechtliche Festlegungen einmahnen, wächst in vielen konkreten seelsorglichen Handlungsfeldern der Eindruck, dass die Wirklichkeit längst die kanonistischen Grenzen weit hinter sich gelassen hat. Denn die Pastoral – so sagen nicht wenige – solle doch den Menschen dienen und nicht einer Ordnung, die immer weniger akzeptiert werde. Wo die Ursachen dieser Entwicklung liegen und wie eine Zukunft aussehen könnte, in der kirchliches Recht und pastorale Wirklichkeit wieder stärker aufeinander bezogen sind, versucht unser Autor, Professor für Pastoraltheologie in Fribourg/Schweiz, aufzuzeigen.
(Redaktion)