Herbert Kalb ThPQ 148 (2000), 269–275
 
Tierschutz und Religionsfreiheit
Zum Schächten nach dem Erkenntnis des österreichischen Verfassungsgerichtshofs vom 17.2.1998
 
Auch wenn Menschen unterschiedlicher Religionen einig sind, dass Gottes Schöpfung mit Ehrfurcht zu behandeln ist, resultieren daraus nicht unbedingt die gleichen Handlungsnormen. An einem konkreten Beispiel kann unser Autor, Professor für Kirchenrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, zeigen, dass kulturell verwurzelte und weithin akzeptierte Vorstellungen vom angemessenen Umgang mit den Geschöpfen nicht absolute Geltung beanspruchen können, sondern durch den verfassungsmäßigen Schutz der Religionsfreiheit relativiert werden.
(Redaktion)

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