Michael John ThPQ 147 (1999), 69–77
 
Antisemitismus in der österreichischen Alltagskultur der Zweiten Republik
 
Nicht zuletzt weil Antisemitismus zu den Grundlagen der Shoah gehört, ist Sensibilität für antisemitische Ressentiments und Ausdrucksformen bleibend aufgegeben. Unser Autor, Assistent am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz, zeigt entsprechende Manifestationen der Nachkriegszeit am Beispiel Österreichs auf und fragt nach ihrem Zusammenhang mit verschiedenen Formen der Fremdenfeindlichkeit.
(Redaktion)