Franz Hubmann ThPQ 147 (1999), 53–61
 
Nach der römischen "Reflexion über die Shoah"
Zum Dokument der Kommission für die Religiösen Beziehungen
zu den Juden von 1998
 
Selten dürfte eine Äußerung der römischen Kirchenleitung mit so großen Erwartungen aufgenommen worden sein wie das Dokument „Wir gedenken: Eine Reflexion über die Shoah“ vom 16. März 1998. Selten allerdings dürfte auch ein Text so große Enttäuschung verursacht haben. Der Linzer Professor der alttestamentlichen Bibelwissenschaft analysiert die römische Reflexion zur Judenvernichtung in der Zeit des Nationalsozialismus und geht den Gründen der überwiegend negativen Kritik in den ersten Stellungnahmen nach.
(Redaktion)