Silvia Hagleitner ThPQ 144 (1996), 245–254
 
Von der Frauensolidarität zur universalen Parteilichkeit für Frauen
 
In mehreren Schritten nähert sich unsere Autorin, wissenschaftliche Assistentin am Institut für Katechetik an der Theologischen Hochschule in Linz, an den Begriff „Frauensolidarität“ an. In einem ersten Schritt geht sie anhand eines Mosaiks von Beispielen der Verwendung dieses Begriffs nach und fragt anschließend, in welchen Zusammenhängen von Frauensolidarität gesprochen wird. In einem zweiten Schritt werden die Bedeutungsbreite und die damit verbundene Unschärfe des Begriffs problematisiert. Abschließend wird für ein nüchtern-politisches Verständnis von Frauensolidarität plädiert, mehr aber noch für eine universale, von Männern und Frauen gemeinsam praktizierte Parteilichkeit für marginalisierte und ausgebeutete Frauen.
(Redaktion)