Wilhelm Zauner ThPQ 141 (1993), 219–226
 
Mut zum Sonntag
 
Entweder die Menschheit nimmt ihren ganzen Mut zusammen, um das Fest als „Moratorium des Alltags“ zurückzuerobern und einzuhalten – oder das elementare Bedürfnis danach entlädt sich im grausigen „Fest“ des Krieges. Das ist die provokante These, mit der sich der Linzer Pastoraltheologe hier auseinandersetzt. Wenn sie stimmt, darf sich die Kirche nicht mit der Erhaltung eines arbeitsfreien Tages für die Sonntagsmesse und die angemessene Erholung ihrer Mitglieder begnügen. Dann muß sie – zusammen mit vielen anderen Kräften – für den Sonntag als gemeinsames Fest der Gesellschaft eintreten.
(Redaktion)

>>Volltext (PDF – 560 kB)